Two women discussiing in front of screen.

„The way we do things here“ – Wertschöpfung durch Unternehmenskultur

Unternehmenskultur – Was ist das eigentlich genau? Und wie entwickelt man in Organisationen gemeinsame Werte, die von den Mitarbeitern dann auch wirklich gelebt werden? Oft lesen wir in den Jahresberichten und Hochglanzbroschüren ausführlich über firmeninterne Werte – nur wie sieht es mit der Umsetzung derselben in der täglichen Praxis aus? Leben wir das, was sich die Unternehmen auf die Fahnen schreiben? Seien wir ehrlich: Nehmen wir uns im Wirbelwind des Tagesgeschäfts für Unternehmenskultur wirklich Zeit?

Unternehmenskultur zu gestalten ist ein anspruchsvolles und langfristiges Unterfangen. Es hat viel mit Nachdenken über gemeinsame Werte und Ziele zu tun. Gibt es einen Casual Friday, wie sieht die Kleiderordnung aus, wie sind die Büros gestaltet, wie ist unser Miteinander und sprechen wir eine gemeinsame Sprache? Es ist ein proaktiver Prozess, der gewollt, gekonnt, gedurft und vor allem gemacht werden muss. Kultur verändert sich nämlich nur dann nachhaltig, wenn Führungskräfte, quasi als Vorbilder, durch ihr Verhalten die Werte des Unternehmens aktiv vorleben.

Wie Unternehmenskultur zur Wertschöpfung im Unternehmen beitragen kann, wurde beim Business Breakfast von FranklinCovey und HRSupportas im Bremer Weserwork lebendig diskutiert. Helge Kochskämper, HRSupportas führte aus, dass man zunächst den Begriff Wertschöpfung im Unternehmen genauer verorten müsse. Das bedeutet, man muss festlegen, ob es um die gesamte Wertschöpfungskette geht oder um Teilfunktionen. Daraus könne man dann, von der Unternehmensstrategie kommend, die erfolgsrelevanten Verhaltensmuster ableiten und konsequent über alle Kommunikationskanäle verbreiten. Daran anknüpfend erläuterte Change Experte und FranklinCovey Trainer Christian Conrad, warum der Aufbau von Unternehmenskultur ein bewusster Prozess sei, der aktiv auf Führungsebene vorgelebt werden müsse. Als ein erfolgreiches Rahmenmodell für die Umsetzung stellte er Stephen R. Covey´s „7 Wege zur Effektivität“ vor.

  1. Weg: Proaktiv sein.
  2. Weg: Schon am Anfang das Ende im Sinn haben.
  3. Weg: Das Wichtigste zuerst tun.
  4. Weg: Win-Win Denken.
  5. Weg: Erst verstehen, dann verstanden werden.
  6. Weg: Synergien schaffen
  7. Weg: Die Säge schärfen

Diskurs über Unternehmenskultur: Stephanie Krieg, Client Partnerin FranklinCovey im Gespräch

Die abschließende Brainstorming Runde zeigte klar, wie viel Bedarf in Unternehmen heute für das bewusste Gestalten einer Unternehmenskultur besteht. Herausfordernd sei aber insgesamt immer die konkrete Umsetzung durch die Führungsebene und die damit verbundene nachhaltige Verankerung in der Organisation.

Engagiert für Unternehmenskultur: Kochskämper, Krieg, Conrad, Lohrmann (vlnr)

Weitere Informationen: Ihre Ansprechpartnerin für den norddeutschen Raum ist Stephanie Krieg (s.krieg@franklincovey.de)

Buchtipp: Covey, Stephen: Die 7 Wege zur Effektivität, Gabal Verlag.